Kinderarztpraxis Wehebrink & Stade Dissen a.T.W.
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Medizinische Kinderosteopathie - Kindermanualtherapie - Atlastherapie nach Arlen

Die sanfte Medizin Kinder mit den Händen zu heilen

 

In „der sanften Medizin“ spürt der Arzt allein mit seinen Händen Ursachen von Krankheitssymptomen auf und behandelt diese. Die Einsatzmöglichkeiten der sanften Behandlungsformen sind vielfältig, eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

 

Der Osteopathie liegt die Vorstellung zugrunde, dass alle Strukturen des Körpers sich gegenseitig in ihrer Funktion beeinflussen und dass Probleme an einem Organ auch in anderen Körperregionen Beschwerden auslösen können. Zudem besitzt der menschliche Körper selbstregulierende Kräfte, die der Selbstheilung dienen. Der ärztliche Osteopath stimuliert diese Selbstheilungskräfte durch sanften Druck mit den Händen. Erst ein harmonisches Zusammenspiel aller Strukturen ermöglicht es, dem Körper gesund zu bleiben. In der Osteopathie ergänzen sich Wissenschaft und exaktes Spürvermögen der Hände zu einer eigenständigen Form der Medizin. Osteopathie und Schulmedizin können sich daher sinnvoll ergänzen.

 

Das Konzept der manuellen Medizin beruht auf der Theorie einer vorübergehenden Funktionsstörung in Gelenken und ihren benachbarten Gewebestrukturen. Diese Einschränkungen werden mittels Manipulation (Einwirkung durch Kraftanwendung) und Mobilisation (Einwirkung durch sanften Druck) gelöst. Unter der manuellen Medizin werden die Chirotherapie als rein ärztliche Tätigkeit, die manuelle Therapie als krankengymnastisches Verfahren und die osteopathischen Behandlungstechniken zusammengefasst.

 

Atlas heißt in der griechischen Sage der Titan, der das Himmelsgewölbe trägt - im medizinischen Sprachgebrauch wird der erste Halswirbel Atlas genannt: Er trägt den Kopf und hat nach oben Gelenkkontakt mit der Schädelbasis. Die Atlastherapie nach Arlen ist ein rein ärztlicher Heileingriff. Durch einen gezielten Impuls auf die mit Wahrnehmungssensoren besetzten Strukturen des Kopf- Halsüberganges entsteht ein neues Wahrnehmungsmuster oder „Informationsbild“, das im Gehirn verarbeitet wird.

 

Durch die Kombination der einzelnen Methoden der sanften Medizin kann ein erfahrener Therapeut frühzeitig Funktionsstörungen erkennen und behandeln. Die Behandlung von Kindern nimmt in diesem Konzept eine Sonderstellung ein. Beim Kind variieren diagnostisches und therapeutisches Vorgehen in Abhängigkeit von Alter, Reifezustand und mentaler Entwicklung, was spezielle Kenntnisse erfordert. Die Behandlung von Kindern erfordert ein hohes Maß an Erfahrung, Geduld und Einfühlungsvermögen.

 

Die Indikationsgebiete im Säuglings-, Kleinkind- und Schulalter sind vielfältig und bedürfen der individuellen Abklärung. Je früher die Behandlung einsetzt umso besser. Aus diesem Grund sind auch vorsorgliche Untersuchungen von Neugeborenen und Säuglingen zu empfehlen, um z.B. eingetretene Geburtstraumata frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Denn erfahrene Therapeuten wissen, dass nicht erkannte Geburtstraumata die Ursache für Auffälligkeiten in der weiteren Entwicklung sein können.

 

Beispiele für Behandlungsindikationen sind:

Im Säuglingsalter Spucken und Erbrechen, Unruhe, Schreiphasen und Schlafprobleme, Blähungen und Verdauungsstörungen, motorische Bewegungseinschränkungen und Schieflagen von Kopf und Rumpf, Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Überstreckungstendenzen, u.a..

 

Im Kleinkindes- und Schulalter motorische Entwicklungsverzögerungen, Haltungs-, Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen, Hyperaktivitäten, Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungs- und Schlafprobleme, Infektanfälligkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, u.a..

 

Weil die Leistungen der „sanften Medizin“ noch nicht durch alle gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, müssen sie z.T. privat getragen werden. Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.